Vor Praxisbesuch unbedingt anrufen
Nicht dringliche Untersuchungen und Behandlungen werden verschoben

Liebe Patientinnen und Patienten, wir Fachärzte sind selbstverständlich - gerade jetzt - für Sie da! Dennoch werden wir ab sofort planbare Operationen und nicht dringende Untersuchungen (z.B. Vorsorge) verschieben. Wir werden Sie primär telefonisch beraten, um dann im Einzelfall zu entscheiden, ob ein Besuch in der Praxis zum jetzigen Zeitpunkt tatsächlich unbedingt erforderlich ist.
Bitte rufen Sie daher möglichst an, bevor Sie zu uns kommen! Bitte rufen Sie ebenso an, bevor Sie unsere Praxis ohne Aufforderung betreten. Wir alle möchten unserer Verantwortung gerecht werden und unnötige persönliche Kontakte vermeiden, im Interesse aller, und auch Ihrer selbst.
Wenn jetzt alle verantwortungsbewusst, besonnen und klug handeln, wird es uns gelingen, eine unter Umständen sehr schnelle Ansteckung vieler Menschen zu verzögern. Das ist unser derzeit vorrangiges Ziel!
Info der Landesärztekammer Sachsen (PDF 97 KB)

Hörsturz

Der Hörsturz ist eine akut auftretende Funktionseinschränkung des Innenohres. In der Regel ist nur ein Ohr betroffen. Die Patienten berichten neben der Hörverschlechterung häufig über ein Druckgefühl.- ähnlich wie Watte im Ohr. Meist tritt gleichzeitig ein Ohrgeräusch auf (Rauschen oder Pfeifen). Im Rahmen eines Hörsturzes kann es auch zu Schwindel kommen.

Ursache

Die häufigste Ursache hierfür ist die Durchblutungsstörung im Innenohr. Häufigster auslösender Faktor ist Stress. Weitere Faktoren sind Nikotin- und Alkoholkonsum, Fettstoffwechselstörungen, Herzerkrankungen, erhöhte Blutgerinnungsneigung, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette, Probleme der Halswirbelsäule, Arteriosklerose, Diabetes mellitus und Übergewicht. Ein Hörsturz kann aber auch durch einen Virusinfekt, massive Lärmbelastung oder auch Hirntumoren ausgelöst werden.
Ein Hörsturz kann durch verschiedene Hörtests und eine mikroskopische Untersuchung des Ohres schnell diagnostiziert werden.
Wird der Hörsturz frühzeitig erkannt, bestehen gute Chancen auf eine vollständige Ausheilung.

Behandlung

Die Behandlung zielt auf Förderung der Durchblutung des Innenohres ab. Folgende Therapien stehen zur Verfügung:

  • Infusionstherapie (Gabe eines Medikamentes als Tropfinfusion über die Vene in der Praxis)
  • Behandlung mit Tabletten
  • Akupunktur
  • Behandlung in der Sauerstoffdruckkammer
  • bei erhöhten Blutfetten Hämapherese (Blutwäsche ähnlich der Dialyse bei Nierenkranken)