Vor Praxisbesuch unbedingt anrufen
Nicht dringliche Untersuchungen und Behandlungen werden verschoben

Liebe Patientinnen und Patienten, wir Fachärzte sind selbstverständlich - gerade jetzt - für Sie da! Dennoch werden wir ab sofort planbare Operationen und nicht dringende Untersuchungen (z.B. Vorsorge) verschieben. Wir werden Sie primär telefonisch beraten, um dann im Einzelfall zu entscheiden, ob ein Besuch in der Praxis zum jetzigen Zeitpunkt tatsächlich unbedingt erforderlich ist.
Bitte rufen Sie daher möglichst an, bevor Sie zu uns kommen! Bitte rufen Sie ebenso an, bevor Sie unsere Praxis ohne Aufforderung betreten. Wir alle möchten unserer Verantwortung gerecht werden und unnötige persönliche Kontakte vermeiden, im Interesse aller, und auch Ihrer selbst.
Wenn jetzt alle verantwortungsbewusst, besonnen und klug handeln, wird es uns gelingen, eine unter Umständen sehr schnelle Ansteckung vieler Menschen zu verzögern. Das ist unser derzeit vorrangiges Ziel!
Info der Landesärztekammer Sachsen (PDF 97 KB)

Lesen Sie dazu bitte unseren Beitrag zu den Maßnahmen der Kassenärztlichen Vereiningung und Landesärztekammer Sachsen zur Corona-Prävention

ClickDoc Videosprechstunde Dr. Woltersdorf

Tinnitus

Als Tinnitus werden gehörte Wahrnehmungen bezeichnet, denen keine tatsächlichen akustischen Reize aus der Umgebung entsprechen und die keinen Informationswert für den Patienten besitzen. Die Patienten fühlen sich häufig unverstanden, was das Ohrgeräusch noch verstärkt. Das Wort Tinnitus stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Klingeln“. In Deutschland geht man von ca. 3 Millionen Betroffenen aus.

Durch Ohrgeräusche sind diese Patienten im Alltagsleben eingeschränkt, weisen Schlafstörungen auf, haben Konzentrationsstörungen oder Depressionen.

Tinnitus kann in jedem Alter vorkommen. Betroffene sollten zeitnah nach Eintreten des Ohrgeräusches zum Arzt gehen und nicht längere Zeit auf das Verschwinden der Ohrgeräusche warten. Dadurch geht ggf. wertvolle Zeit für eine schnelle Therapie verloren. Manifestierte Ohrgeräusche sind in der Behandlung z.T. sehr viel aufwendiger und therapieresistenter.

Ursachen

In den meisten Fällen existieren keine schwerwiegenden Erkrankungen. Eine Vielzahl körperlicher Ursachen können jedoch einem Tinnitus zugrunde liegen: Bluthochdruck, Kiefergelenksschäden, Gefäßverengungen, Halswirbelsäulenerkrankungen, Anämie, eine Unter- oder Überfunktionen der Schilddrüse, lokale Krankheiten wie z.B. ein Ohrpfropf im Gehörgang, lang andauernde Entzündungen im Mittelohr oder Tumore am Hörnerv. Bei Tinnitus spielen häufig Stress und psychische Belastungssituationen eine Hauptrolle, die über das vegetative Nervensystem die psychophysische Befindlichkeit beeinflussen.

Diagnostik

Der erste Schritt einer Therapie stellt die fundierte ärztliche Diagnostik und eine individuelle Beratung dar, um falsche Ängste auszuräumen.

Häufig sind neben den audiologischen Tests weitere Untersuchungen notwendig: Schichtaufnahmen des Schädels, Ultraschalluntersuchungen der Halsgefäße, Laboruntersuchungen (Blutbild, Entzündungszeichen, Hormone, Viren wie Herpes) sowie weitere fachärztliche Beurteilungen (Neurologe, Internist, Orthopäde u.a.)

In der Praxis Dr. Woltersdorf besteht auch die Möglichkeit der Anpassung von speziellen Hörgeräten mit integrierter Tinnitus-Therapieeinheit.

Weitere Informationen: E-Book „Chronischer Tinnitus – Eine Gebrauchsanweisung“ von Dr. Uso Walter

Tinnitustherapie mittels „Tinnitracks“

Eine Behandlungsmöglichkeit bei chronischen Ohrgeräuschen bietet „Tinnitracks“, eine Smartphone-App. Bei dieser Musiktherapie wird die Tinnitus-Frequenz bestimmt und dann wird diese Frequenz aus der Lieblingsmusik des Patienten herausgefiltert und derart verändert über mehrere Stunden am Tag gehört. Viele Krankenkassen übernehmen bereits heute die Kosten für die Anwendung.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.tinnitracks.com oder Tinnitracks @ Youtube