Vor Praxisbesuch unbedingt anrufen
Nicht dringliche Untersuchungen und Behandlungen werden verschoben

Liebe Patientinnen und Patienten, wir Fachärzte sind selbstverständlich - gerade jetzt - für Sie da! Dennoch werden wir ab sofort planbare Operationen und nicht dringende Untersuchungen (z.B. Vorsorge) verschieben. Wir werden Sie primär telefonisch beraten, um dann im Einzelfall zu entscheiden, ob ein Besuch in der Praxis zum jetzigen Zeitpunkt tatsächlich unbedingt erforderlich ist.
Bitte rufen Sie daher möglichst an, bevor Sie zu uns kommen! Bitte rufen Sie ebenso an, bevor Sie unsere Praxis ohne Aufforderung betreten. Wir alle möchten unserer Verantwortung gerecht werden und unnötige persönliche Kontakte vermeiden, im Interesse aller, und auch Ihrer selbst.
Wenn jetzt alle verantwortungsbewusst, besonnen und klug handeln, wird es uns gelingen, eine unter Umständen sehr schnelle Ansteckung vieler Menschen zu verzögern. Das ist unser derzeit vorrangiges Ziel!
Info der Landesärztekammer Sachsen (PDF 97 KB)

Gebärdensprache

Die Gebärdensprache ist eine optisch wahrnehmbare, natürliche und eigenständige Sprache. Hierbei handelt es sich um ein vollständiges Sprachsystem. Es ist genauso komplex wie die Lautsprache.

Deutsche Gebärdensprache (DGS)

Die Deutsche Gebärdensprache (DGS) unterscheidet sich jedoch von der Lautsprache durch ihre eigene Struktur, den Wortschatz und die Grammatik. Für gehörlose Menschen ist sie die sicherste Form der Kommunikation. Lernen Kinder von klein auf die Gebärdensprache als Basissprache, fördert das ihre aktive Interaktionskompetenz. Die DGS regt altersgemäß die Sprachentwicklung an und unterstützt die Kommunikationserfolge der Kinder. Auch für Kinder, die ein Hörgerät oder ein Cochlea-Implantat tragen und die Lautsprache erlernen, kann die Gebärdensprache förderlich für die kognitive Entwicklung sein. Die Zweisprachigkeit vermittelt Sicherheit sowie soziale Kompetenz. In schwieriger Hörumgebung verhindert sie vielfach Hörmissverständnisse. Der lautliche, also hörbare Teil ist für Kinder je nach Ausprägung ihrer Hörbehinderung kaum bis gar nicht zu erfassen. Die Lautsprache kann deshalb für viele Kinder mit hochgradiger Hörbehinderung nur die Zweitsprache nach der Gebärdensprache sein. Die geschriebene Sprache hingegen kann deutlich besser wahrgenommen und verstanden werden. Erlernen Kinder mit Hörbeeinträchtigung die Laut- und Schriftsprache als Basissprache, gibt es zusätzlich verschiedene Formen der Kommunikation, um diesen Lernprozess zu fördern beziehungsweise den Kindern die Sprache zugänglich zu machen.